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Wie Englischkenntnisse den akademischen Erfolg an deutschen Schulen vorhersagen

Die Analyse deutscher Schuldaten zeigt, dass Schüler mit starken Englischkenntnissen in allen Fächern durchgehend besser abschneiden.

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Die Englisch-Leistungs-Verbindung

Im deutschen Bildungssystem ist Englischkompetenz zunehmend eine Schlüsselkompetenz. Die Analyse von KMK-Bewertungsdaten zeigt eine starke positive Korrelation zwischen Englischkompetenz in der Grundschule und der gesamten akademischen Leistung in der Sekundarstufe I.

Die Gymnasium-Schwelle

Laut den vom KMK festgelegten CEFR-Zielen:

  • Sekundarstufe I (ESA): Ziel mindestens A2
  • Sekundarstufe I (MSA): Ziel mindestens B1
  • Gymnasium Sekundarstufe II (Grundkurs): Ziel B2
  • Gymnasium Sekundarstufe II (Leistungskurs): Ziel B2/C1

Der Zinseszinseffekt

Sprachlernen folgt einem Zinseszinsmuster: Jede Stufe macht die nächste leichter erreichbar. Ein Kind, das am Ende der 4. Klasse A2 erreicht, hat nicht nur einen Zwei-Jahres-Vorsprung — es hat einen strukturellen Vorteil.

Praktische Schritte für Eltern

  • Früh anfangen: Ab Klasse 1 oder 2 mit strukturiertem Englischunterricht
  • Konsequent sein: Wöchentlicher Unterricht das ganze Jahr über
  • Qualität wählen: Muttersprachliche Lehrer, kleine Klassen, CEFR-orientierter Lehrplan
  • Auf Prüfungen vorbereiten: Gezieltes Exam Boost vor Schulbewertungen

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